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Unser Kamerad Sascha Hellmann berichtet am 23. Januar 2020 um 19:00 Uhr von seinem Auslandseinsatz in Mosambik.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich seinen Vortrag anzuhören.

Am Donnerstag, 14. März 2019, um 23:30 (UTC) traf der Zyklon IDAI mit max. Windstärken von bis zu 176 km/h auf Mosambik. Der Landfall erfolgte in Beira, eine Großstadt im Norden Mosambiks. Dabei wurden über 600 Menschen getötet. Mehr als 160.000 Menschen verloren ihr Heim. Insgesamt waren 2,22 Mio. Menschen in Mosambik betroffen. Am 20. März (6 Tage nach dem Landfall) erklärt die mosambikanische Regierung den Notstand und stellt ein internationales Hilfeleistungsersuchen. Einen Tag später wird die Schnell Einsatz Einheit Wasser Ausland  (SEEWA) über den Hilfemechanismus (EUCP) der EU aktiviert, das Angebot wird am gleichen Tag seitens Mosambik akzeptiert. Das BMI erteilt einen Einsatzauftrag für den Einsatz der Experten der (SEEWA).

Der OV Mainz stellte mit Sascha Hellmann einen dieser Experten. Er war im ersten Team welches am 23. März von Frankfurt aus in den Einsatz flog. Ihr Einsatzort war der Stadtteil Nhangau (ein Vorort Nordöstlich von Beira Stadt). Die Wasserversorgung in Nhangau erfolgt über öffentliche Brunnen. Nahezu alle Brunnen waren stark verschmutzt und/oder nicht funktionsfähig. Die Brunnenrehabilitation war daher eine der Hauptaufgaben. Die Instandsetzungsarbeiten umfasste die Reinigung, die Reparatur der Schwengelpumpen sowie die baufachliche Instandsetzung der Brunnenfassung. Während der Brunnenreparatur stellte das Team der SEEWA sauberes Wasser mit der mitgeführten Wasseraufbereitungsanlage für die Bevölkerung sicher. Neben diesen Tätigkeiten hat das Team der SEEWA auch Latrinen wiederhergestellt und Unterstützung bei der Reparatur der Schuldächer geleistet, welche teilweise durch Spenden der THW Stiftung und THW Bundesvereinigung finanziert wurden. Ebenso wurde die Kapazität des mobilen Labors anderen internationalen Partnern für Analysezwecke zur Verfügung gestellt.

Sascha wurde am Ende des Einsatzes, nach der Abreise des letzten Teams, erneut in die Region geschickt um den Einsatz zu Evaluieren und mit den Vertretern vor Ort zu sprechen.

Er wird bei uns über den Einsatz vor Ort berichten und die Eindrücke die er erlebt hat vermitteln.